Nullpunkt

Wenn die Schnitte in das Handgelenk immer tiefer werden, man die Blutung nicht mehr selbst stoppen kann und sein Blut nur unaufhaltsam aus sich raus rinnen sieht? Wenn der Kopf Bilder malt die nicht existieren? Wenn man sich selbst nicht mehr trauen kann? Wenn einem nur wichtig ist den Kopf endlich zu betäuben, die Gedanken stumm zu bekommen und es egal zu sein scheint mit welchem Mittel? Wenn man auch die letzten Menschen verlassen möchte die man noch liebt, weil es ohne sie keine zwischenmenschliche Verletzung gibt?

 

Wo ist der Nullpunkt auf der Achse des Lebens?

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unverletzt und unbefriedigt

Du bist meine Spiegelung auf Wasser und der Tropfen der darauf wellen schlägt. Die Verzerrung aller Dinge die ich bin, war, sein werde und all dessen was mir nicht entspricht! Du bist die Wolke in und um meinen Kopf. Bist meine stärkste Schwäche und meine schwächste Stärke! Du bist das Ende meines Anfanges. Alle Lust und aller Überdruss!

Lass mein „warum“ als Echo zu mir zurück hallen und wage es nicht zu antworten – das wäre ein Regelbruch in diesem, unserem Spiel. Und wehe dir wenn du bereust! Jemals!

Du bist die Beine die mich tragen auf meiner Flucht und mich alsbald stehend sterben lassen. Du bist mein autoaggressiver Exzess! Jede Narbe bildet einen Strich, ein Teil der Buchstaben deines Namens auf meiner Haut. Dass du bei mir verweilst, auch wenn du zu entkommen versuchst. Deine verbale Kraft kämpft mit meinen Gedanken – ohne Sieg, ohne Niederlage.

Hätten wir uns nie gefunden wären wir noch immer auf der Suche. Unverletzt, unbefriedigt.

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Dynamit

Du und Ich, wir sind Dynamit. Unsere Köpfe, unsere Körper verbinden sich beim Aufeinandertreffen zu einer hochentzündlichen Masse. Wir sind als Duo lebensbedrohlich. Perfekt! Lass uns die Welt in Stücke reißen!

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Hure

Das Leben ist eine Hure und wenn du sie nicht nach dem Fick tötest verlangt sie auch noch Geld von dir. Daraus kann sich auch der letzte seiner Art noch hervor leiten: Fick dieses Leben so hart es geht und dann bleiben dir die Optionen des Bezahlens deiner Zeche oder des Suizids. Ich habe mir vorgenommen mein Leben so zu verschwenden wie eine cracksüchtige Nutte. Sie in alle Löcher zu ficken, ohne Gleitgel und dann mit meinen Fäusten, welche eben noch in ihr gesteckt haben, so lange auf sie einzuschlagen bis sie als unidentifizierbare Masse stinkenden Fleisches am Boden liegen bleibt.

Es gibt sicherlich vieles für das es sich lohnen mag weiterhin am Leben teil zu nehmen. Nur müsste ich hierfür Kraft und Anstrengung aufbringen und ich habe das trügerische Gefühl dass allein diese Energie nicht mehr in mir ist. Ich schaffe es grade noch meine Fäuste zu ballen um mein Spiegelbild zu zerstören, schaffe es noch die Tablettenpackung aufzureißen, eine Zigarette zu drehen und mein Bier aufzumachen. Alles weitere scheint meine Kräfte zu übersteigen!

Fragt man Albert Camus würde er zum Selbstmord folgendes sagen: „vivre le mieux – vivre le plus“

Wenn ich danach gehe ende ich als dahinvegetierender Schatten meiner Selbst!

Kann mir auch nur einer von den Menschen die diese Zeilen lesen auch nur einen Grund nennen mich nicht selbst zu ficken und zu töten?

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Blute mich aus

Ein Virus, der sich in deinen Blutkreislauf integriert hat und nun, involviert in dieses System, mit durch die Venen schwimmt.

In kürzester Zeit habe ich deinen Körper okkupiert.

Schwemme mich aus deinem Körper heraus. Durch den Schnitt in deiner weißen Haut aus welchem stoßweise, gleich deinem Pulsschlag, das Blut strömt.

Der einzige Ausweg aus dieser Tristes deines Lebens und weg von mir.

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narcotics

Ordinary cat life

sad wife

opiates

another Scotch and lemonade

you and me

so desperate

the handsome man

the downer-shake

and you create my stepping stone

inside your body

there´s my home

the little girl´s never grown

advices

so priceless

get undressed

and hit me

harder and harder

´cause you just don´t fit me

and you never will

so get your knife out

my everyday pill

to make my mom proud

i want to end

what just begone

it´s a bad trip

carry on

a horror show

you hit the floor

can´t speak or think

no way to go

let´s never meet

and end this war

crawling

right behind the door

i´m dying

please help me

too much for me

lately

so ask yourself

if you do want this

awesome, bad and good

narcotics

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Du

Du hast mein Gehirn okkupiert.

 

Du bist eingedrungen in meine Gedankenwelt und hast sie dir zu Eigen gemacht. Genau wie die Opiate vor dir.

Mit deinen melancholischen Augen hast du in mich hinein geschaut und wirklich MICH gesehen. (Auf jeden Fall denke ich, dass du das hast.)

 

Und mit dir zusammen habe ich das Gefühl, dass der Kampf nicht unnütz ist. Selbst wenn wir diese Schlacht nicht gewinnen, sterben werden wir stehend. Und dann gehen wir, mit erhobenem Haupt, von dieser Welt, um uns im Himmel oder der Hölle wieder gegen die anderen zu stellen. Denn darauf zu hoffen dass es besser wird wäre Naiv.

 

Ich möchte dir alles zeigen was ich jemals gesehen und erlebt habe, alles was mir etwas bedeutet will ich mit dir teilen. Möchte mich in dir widerspiegeln und dich reflektieren bis unsere inneren Spiegel an unsrer beider Hässlichkeit zerbrechen.

 

Du und ich gegen den Rest der Welt. Nie ausgesprochen, nie mit Worten abgemacht. Dafür ging es zu schnell. Wir hatten nicht mal die Zeit die Worte im Mund zu formen. Es stand doch so schnell fest!

 

Ich will mit dir fliegen. Dem Absturz, der unabwendbar kommen wird, zum trotz. Ich will mit dir über die schönen, sonnendurchfluteten Ebenen der Sorglosigkeit schlendern die wir nie erreichen werden. Nie erreichen können. Nicht im realen Leben. Nicht mit unseren lethargischen Beinen. Nicht mit unsere belasteten Köpfen.

 

Du hast mich mir zurückgegeben. Hast mir den, so lange verwehrt gebliebenen, Input gegeben und meinen Output durstig in dich hineingesaugt. Und es tut so gut. Das teilen frenetischer Gedanken und Gefühle. Es befreit und belastet in beide positiven Richtungen. Du hast meinen Hunger nach Wahnsinn -fürs erste- gestillt.

 

Wenn ich sage „Ich mag dich“ hoffe ich, dass du zwischen den Zeilen liest bis mir die Worte die ich eigentlich im Kopf habe von den Lippen kommen!

 

 

 

„ us against whatever ever“

 

 

 

 

 

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